15.12.2008 - Verleihung des Ehrenpreises der Euregio -

Immer zum Montag der 51. Kalenderwoche eines jeden Jahres lädt die Euregio Rhein-Waal, zum Jahresabschlußempfang, in ihre Räumlichkeiten ein.
Clemens Cornielje, Kommissar der Königin in der Provinz Gelderland brachte es auf den Punkt: "Früher haben die Menschen in der Region der Grenze den Rücken gekehrt. Auf niederländischer Seite haben sie Richtung Meer geblickt, auf deutscher Richtung Bonn und Berlin. Die Euregio hat dazu beigetragen, dass sie sich umgedreht haben. Berrie Schattenberg, Abteilungsleiter der Gemeinde Nimwegen wurde für seine besonderen Verdienste für das Zusammenwachsen der Region Arnheim - Nimwegen - Kleve - Emmerich die Ehrenmedaille 2008 der Euregio Rhein-Waal übergeben. Der "hervorragende Netzwerker", wie ihn Duisburgs Oberbürgermeister und stellvertretender Euregiovorsitzender Adolf Sauerland in seiner Laudatio würdigte, hätte viele Akteure auf beiden Seiten der Grenze zusammengebracht, egal, "ob es sich um Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Mobilität oder Kultur handelt". Euregiovorsitzender Thom de Graaf gratulierte ebenfalls, nahm in seiner Rede aber auch Bezug auf neue Entwicklungen in der Grenzregion: "Auch mit der neuen Hochschule in Kleve hoffen wir auf eine fruchtbare Zusammenarbeit." Doch was bisher zwischen Städten, Kommunen, Kreisen, Verbänden, Kammern und Universitäten gut funktioniert, scheint beim Bürger noch nicht ganz angekommen zu sein. Nur 14 Bewerbungen aus dem gesamten Euregio-Gebiet gingen zum Fotowettbewerb "Auf gute Nachbarschaft" ein. Ausgerechnet mit dem Bild dreier Fahnen (der euregionalen, deutschen und niederländischen) mit dem Titel "Die gute Euregio Idee - dieselbe Windrichtung.".

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